|
![]() Zurück zur Startseite![]() Vorstellung der SHG mit aktuellen Nachrichten und Terminen aus den Gruppen ![]() Aktuelle Nachrichten aus dem Bereich Selbsthilfe ![]() Kontakt-, Informations-, und Beratungsstellen in Mecklenburg-Vorpommern ![]() Diskussionsplattform![]() Ihre Meinung ist gefragt!![]() Wochentermine der SHG themenspezifische und interessante Termin ![]() Ausgabe 1 - Selbsthilfe Ausgabe 2 - Handcap Ausgabe 3 - Älter werden in Schwerin
Ausgabe 4 - Jugend inSchwerin
Ausgabe 5 - Sucht
Ausgabe 6 - Kinder
Ausgabe 7 - Gewalt
Ausgabe 8 - Kommt im Juni 2005 Thema: Psychische Erkrankungen ![]() Literatur-Vorschläge |
![]() In Deutschland gibt es nach empirisch gestützten Schätzungen über 70.000 Selbsthilfegruppen mit ca. 3 Millionen Mitwirkenden, über 100 Selbsthilfeorganisationen von chronisch Kranken und Menschen mit körperlich und/oder geistigem Handicap (Selbsthilfegruppenbuch 2001, DAG Selbsthilfegruppen e.V.). Viele dieser Gruppen und Organisationen sind in Bundes- und/oder Landesvrbänden organisiert. Viele werden zusätzlich durch regionale Kontaktstellen unterstützt. Was ist eine Selbsthilfegruppe? Unterschiede zu anderen Hilfsformen Im Unterschied zu anderen Hilfsformen, z.B. professionelle Beratung, Therapie oder therapeutische Gruppen, entstehen Selbsthilfegruppen aus einem eigenverantwortlichen Engagement Betroffener oder Mitbetroffener(Angehörige). Das Ziel ist in erster Linie, sich selbst zu helfen. Selbsthilfegruppen unterscheiden sich damit grundlegend von den dienstleistenden Hilfsangeboten im sozialen und gesundheitlichen Bereich, da letztere Hilfen für Andere anbieten. Selbsthilfegruppen erweitern und ergänzen das professionelle Versorgungssystem, sollen und können es aber nicht ersetzen. Was können Selbsthilfegruppen nicht leisten? Selbsthilfegruppen können eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung nicht ersetzen, sie können sie aber sinnvoll ergänzen oder unterstützen. Selbsthilfegruppen sind nicht für Menschen in akuten Krisen geeignet. Es ist wichtig, daß die Mitglieder kontinuierlich und aktiv am Gruppenprozess mitarbeiten. Der soziale Austausch von Nehmen und Geben sollte im Einklang sein. Dort, wo die Bereitschaft dazu nicht vorhanden ist, können Selbsthilfegruppen nicht funktionieren. In klassischen, innenorientierten Selbsthilfegruppen treffen sich Menschen mit einem gemeinsamen Problem oder Anliegen. Sie sind durch einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch vielfach Expert/innen in eigener Sache geworden. Trotzdem verstehen sich die meisten Selbsthilfegruppen nicht als "Beratungsstelle". Wer nur eine fachliche Frage hat oder eine eine einmalige Auskunft wünscht, aber nicht aktiv mitarbeiten kann oder möchte, sollte sich besser an Fachleute und entsprechende Einrichtungen wenden. |
![]() |