Fibromyalgie – Selbsthilfegruppe
(Weichteil – Rheuma)


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Gründung: Was wollen wir? Was können wir tun? Was kann ich tun? Was wollen wir erreichen?


Gründung:

Wer an Fibromyalgie leidet, braucht medizinische Behandlung. Aber auch die gesellschaftliche Anerkennung
der chronischen Be­schwerden als Krankheit und Maßnahmen, die das tägliche Leben erleichtern, sind wichtig.



Aus diesem Grunde haben wir eine Selbsthilfegruppe gegründet,
die im Rahmen der
KISS
Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle
für Selbsthilfegruppen Schwerin e.V.
Anne-Frank-Str. 31, 19061 Schwerin
ins Leben gerufen wurde.

Unser erstes Treffen fand
am 27.06.2001 um 16:OO Uhr
im Ärztehaus Lankow, Rahlstedter Str. 29
statt.
Bei diesem Treffen stellte sich der
Rheumatologe Dr. med. Detlef Schulz
vor und stellte sich den Fragen der Betroffenen.




Was wollen wir:

Wir möchten für Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden und von vielen Ärzten sich unverstanden fühlen,
eine Selbsthilfegruppe anbieten.

In der Gemeinschaft lässt sich über die dadurch entstandenen Probleme leichter reden, oftmals wird schon ein ganz
wesentliches Element zur Linderung der Schmer­zen, zur Verbesserung des Allgemeinbefindens und auch zur
Verhinderung der Selbst-Isolation bewirkt. Wir wollen in der Gruppe die positiven Seiten des Lebens
wahrnehmen und uns gegenseitig helfen.

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Was können wir tun:


Die Grundlagen unserer Gruppe könnte sein die Krankheitsbewältigung aus der Sicht des Einzelnen:

Fragen warum gerade ich ?
Was bin ich noch wert ?
Was kann ich noch tun ?
Welche Ärzte gibt es in unserem Bereich, die sich mit dieser Krankheit
    auseinandergesetzt haben ?
Welche Sportarten können mir helfen ?
Welche Medikamente gibt es zur Linderung ?
Welche physikalische Therapien werden angeboten ?
Muss ich meine Ernährung umstellen ?
Welcher sinnvollen Freizeitbeschäftigungen kann ich nachgehen ?
Wie verhalte ich mich im Beruf und im Alltag ?
Was hilft mir sonst noch ?

Wir möchten versuchen in der Gruppe und mit Hilfe der Ärzte und Therapeuten, die Krankheit besser wahr zunehmen und zu bewältigen und durch Hilfe zur Selbsthilfe ein besseres Wohlbefinden zu erzielen.

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Was kann ich tun

Leben gestalten

Jeder Mensch besitzt einzigartige Talente und Fähigkeiten, diese zu entfalten sollte das primäre Ziel im Leben sein.

Doch was passiert, wenn die eigenen Lebensträume im Widerspruch zu der äußeren Realität stehen ? Denn muss ich mich fragen sind meine Lebensträume über­haupt zu verwirklichen oder sollte ich mein Leben durch andere freudige Momente bereichern. Enttäuschungen führen bei den meisten Menschen dazu, dass sie resignieren, ihre Träume vergessen und sich in ein Leben fügen, das nicht ihren Vorstellungen entspricht. Dieses Leben lässt sie frühzeitig altern.

Die Gründe hierfür sind von Mensch zu Mensch verschieden. Bei vielen liegen die Ursachen für „Unglück“ besser gesagt Unzufriedenheit in der zunehmenden Kommerzialisierung von Gefühlen und dem stetig wachsenden Freizeitstress. Wer Glück und Freunde in sein Leben bringen möchte, muss zunächst lernen zufrieden zu sein, mit dem was er erreicht hat und mit dem was er kann. Wenn das nicht so recht gelingen will, hilft oft schon ein Perspektivenwechsel bzw. ein Blick auf den Rest der Menschheit, somit erkennt man das es in vielerlei Hinsicht nicht „ schlecht geht“.

Wer sich dies immer vor Augen hält, kann sein Leben besser gestalten.
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Was wollen wir erreichen

unterstützen und begleiten
Unterstützung bedeutet Beihilfe.
Unterstützen bedeutet , als Stütze unter eine Sache stellen oder Hilfe leisten.


Wir können unterstützen indem wir offen sind z.B. bei einem Telefonat dem anderen zuhören, wenn er rastlos ist.

Wir unterstützen uns gegenseitig, wenn wir für den anderen weiterführende Materialien oder einen Artikel mitbringen der für uns selbst informativ und gut war.

Wir unterstützen uns gegenseitig, wenn wir gemeinsame Ausflüge machen, einander abholen, gemeinsam neues entdecken und uns so stützen und bei Überwindung der Isolation.

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Begleiten heißt mitgehen. Begleiten von Betroffenen heißt, sie in

konkreten Problem- und Krisensituationen zu beraten, ihnen Orientierungshilfen in schwierigen Situationen zu geben und ein tragfähiges soziales Netz außerhalb der Familie aufzubauen.

Und bedeutet auch, den Betroffenen ein Forum zu bieten für Begegnung und Austausch, brauchen Möglichkeiten, Freiräume und günstige Bedingungen für eigeninitiatives Handeln, sodass sie ihr kreatives Potential entfalten und umsetzen können.

die Selbständigkeit fördern, wodurch die Not­wendigkeit der Inanspruchnahme von professio­neller Hilfe ab bzw. die Hilfen gezielter in An­spruch genommen werden.